Dass der traditionelle Jeans-Produzent Levi Strauss & Co gekonnt mit Social Media umgehen kann, hat er schon mehrfach bewiesen. Vor 2 Jahren mit dem Crowd-Sourcing Project 501 oder im vergangenen Jahr in Australien mit der I Spy Aktion.

Nun zeigt uns Levi’s wie man mit Facebooks “I Like” Funktion umgehen kann, die vor rund 2 Wochen an der F8 Konferenz lanciert wurde und seither weltweit für Furore sorgt.

Als einer der ersten Onlineshops hat Levi’s bei allen Produkten die neue Funktion integriert, dass Besucher den Artikel “liken” können.

Bei Levi's lässt sich jedes Produkt "liken".

Bei Levi's lässt sich jedes Produkt "liken".

Einmal “geliked” erscheint das Produkt in meiner Facebook-Timeline wo es für meine Freunde sichtbar und kommentierbar wird. Kommentiert einer meine Freunde, sehen das wiederum seine Freunde – die Artikel eines Shops erreichen über den Social Graphen der Besucher eine an Skalierbarkeit kaum zu überbietende Ausweitung des Distributionskanal.

Artikel in meiner Facebook Timeline.

Artikel in meiner Facebook Timeline.

Nun geht Levi’s einen Schritt weiter und lanciert den Friends Store. Zum einen werden alle Produkte präsentiert, die den meisten Besuchern gefallen (über die Facebook Open-Graph-API “I Like” markierte Artikel – wie das technisch funtioniert erklärt Thomas Hutter).

Zum anderen werden mir über Facebook-Connect alle Artikel gezeigt, die von einem meiner Facebook-Freunde “geliked” wurden. Und damit haben wir nun wirklich eine neue Form von Social-Commerce in Reinkultur.

Levi's Friends Store.

Levi's Friends Store.

Thomas Lang

Geschäftsführer und Inhaber der Carpathia Consulting GmbH, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für E-Business und E-Commerce. Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Onlinevertriebskanäle sowie Referent an Konferenzen zum Thema E-Commerce.

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