Smartphones und Plakatwände – das virtuelle POS Konzept von Tesco in Südkorea

6
1976

Anders als der E-Commerce muss sich der stationäre Handel u.a. auch mit Ladenöffnungszeiten und beschränkten Ladenflächen und -lokalitäten auseinandersetzen. Wie moderne Technologien und innovative Konzepte gesetzliche und physische Einschränkungen elegant umschiffen, zeigt ein interessanter Case von Tesco aus Korea.

Plakatflächen werden als virtuelle Regale inszeniert, über visuelle Erkennungsfunktionen wie QR-Code-Scanner oder Produktabbildungen kann sogleich der mobile Einkauf getätigt werden. Besonders beliebt scheint dies im Umfeld des Öffentlichen Verkehrs zu sein. Wartezeiten können für den virtuellen Einkauf effizient genutzt werden.

An sich ein spannendes Konzept, das nur eine weitere Seite des grossen mobilen Potentials zeigt.



Nichts mehr verpassen! Dann machen Sie es wie bereits aktuell 5.157 andere Leser. Verpassen Sie keinen Beitrag mehr und erhalten Sie jeden Sonntag ab 16 Uhr alle Artikel der aktuellen Woche per E-Mail bequem in Ihre Inbox geliefert.

E-Mail Adresse erfassen genügt.


letzter ArtikelRingier beteiligt sich mit 60% an DeinDeal.ch
nächster ArtikelMedia Markt vs. Internet – die nächste Runde
Thomas Lang, Betriebsökonom und Wirtschaftsinformatiker, unterstützt Unternehmen bei der Strategieentwicklung von digitalen Vertriebsmodellen, beim Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen, bei Expertisen rund um Onlinehandel und der operativen Umsetzung im Bereich Organisation, Prozesse, Innovation, Change-Management und Unternehmenskultur. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Carpathia AG, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für Digital-Business, E-Commerce und Digitale Transformation im Handel. Zudem ist er Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Online-Vertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Keynote-Speaker zu E-Commerce und Digital Transformation im Handel. Er ist Initiator und Organisator der Connect - Digital Commerce Conference sowie des Digital Commerce Awards. Der von ihm gegründete Carpathia Digital-Business-Blog (https://blog.carpathia.ch) zählt im deutsch-sprachigen Raum zu den wichtigsten unabhängigen Publikationen im Digitalen Handel. Medien bezeichnen ihn als digitalen Vordenker, zitieren und interviewen ihn regelmässig .

6 KOMMENTARE

  1. Ein wirklich sehr interessantes Konzept. Einzig sind die Bahnsteige in Seoul, Tokio, London usw. leider nur selten so leer. Im Berufsverkehr wird das kaum so funktionieren. Aber damit scheint das eher eine Frage zu sein, wo und wie man diese virtuellen Regale platziert.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT