Der neue IKEA-Katalog hat es in sich – dank Augmented Reality

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Der neue IKEA-Katalog kommt am 22. August 2012 und hat es in sich. Mit der bereits per Ende Juli erscheinenden US-Ausgabe wird zeitgleich eine kostenlose App für Smartphones und Tablets erhältlich sein, die dem sonst gern verstaubten Katalog neues Leben einhaucht.

Mittels Augmented Reality-Technologie offenbart der rund 324 Seiten starke Katalog versteckte Inhalte. Eine bisher unbekannte Anzahl von Produkten erhält darin ein neues Smartphone-Symbol, hinter welchem sich “inspirierende Filme und Features” verbergen. Zwar unerwähnt ist sicherlich davon auszugehen, dass die bisher verbauten Katalog-Funktionen der IKEA-App auch erhalten bleiben.

http://www.youtube.com/watch?v=QQ8HNXtl7jQ

Die Kombination aus klassischen und digitalen Medien erlebte in den vergangenen Monaten vor allem durch die QR-Codes zunehmend Beachtung. Häufig findet man sie auf grossflächigen Plakaten, Zeitungsanzeigen und sonstigem Werbematerial – auch zeitlich begrenzte Anwendungen sind bereits bekannt. Zwar gibt es noch immer viele “Unwissende” die mit diesen “hübschen Bildchen” nichts anzufangen wissen, aber mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets, wird diese Gruppe auch weiterhin schrumpfen.

QR-Codes können jedoch nur eine Übergangslösung sein und sind eigentlich technische Krücken (wie es 3D-Secure eine bei der Kreditkarten-Sicherheit darstellt). Die Zukunft wird in der rein optischen Erkennung von Inhalten liegen, wie es Google Goggles versucht oder wirklich wegweisend vom Schweizer Startup Kooaba im Beispiel mit Sportcheck umgesetzt wird.

Aber zurück zu Augmented Reality: Die asiatischen Länder haben uns Europäern in Sachen Augmented Reality so einiges voraus. Es steckt enorm viel Potential, besonders für den E-Commerce darin. Ich wage sogar zu behaupten, dass Augmented Reality Shopping für den nächsten Quantensprung sorgen könnte, wie dieser Blick in die Zukunft zeigt:

Bis es jedoch auch bei uns so weit ist, erfreuen wir uns an den kleinen Dingen, wie eben dem neuen IKEA-Katalog. Denn wenn man schon nicht auf Kataloge verzichten kann, dann sollten diese wenigstens ein bisschen mehr State-of-the-Art sein. Das macht den guten alten Katalog auch für uns “Digitals” wieder etwas interessanter.

Ich jedenfalls werde mir im August sicherlich einen besorgen.



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