Schweizer Onlinehandel mit Sportartikeln legt 2018 um 30% zu

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Laut aktueller Einschätzung von GfK hat der Schweizer Sportmarkt (ohne Bike) im vergangenen Jahr sich negativ entwickelt mit einem Minus von 3.5%. Ausschlaggebend war einmal mehr der Wintersport, der abhängig von Wetter und Schneesituation ist.

Während der stationäre Handel empfindliche Einbussen erleiden musste, zeigte sich der Onlinehandel als regelrechter Wachstumstreiber mit einem Plus von 30% in diesem Segment.

Doch welche Online-Modelle haben für das Wachstum gesorgt?

Waren es die Omni-Channel Konzepte wie SportXX, Ochsner Sport, Intersport, Athleticum rsp. deren quasi Nachfolger Decathlon, die zuerst online in der Schweiz gestartet sind und nun die Athleticum Standort sukzessive übernehmen? Bei den Migros Fachmärkten, zu denen SportXX neben Micasa/Interio, Melectronics und DoIt-Garden gehört ist bekannt, dass diese 2018 um mehr als 25% zulegen konnten.

Spezialisten aus der Schweiz wie Bächli Bergsport, Veloplus und Co. wie auch zunehmend deutsche Anbieter wie Sport-Thieme, Sportscheck, Fahrrad.de / Bikester oder Keller-Sports plus die Hersteller selber (D2C) dürften sich ebenfalls kräftig Marktanteile gesichert haben.

Man muss jedoch davon ausgehen, dass gerade in der Sportbekleidung auch Zalando eine dominante Rolle eingenommen hat wie auch die Schweizer Onlinewarenhäuser Galaxus und zunehmend auch Brack.ch, die in Kooperation mit Intersport nach wie vor deren Onlineplattform betreiben (Brack wird zum E-Commerce Enabler: Strategische Kooperation mit Intersport).

Die Marktanalyse der GfK geht auch weiterhin davon aus, dass es im Bereich Sportartikel zu weiteren Verschiebungen Richtung digitale Vertriebsmodelle kommen wird.

Der Onlineanteil wird weiter überproportional steigen im Vergleich zum stationären Handel – sei es durch Anbieter aus dem Ausland oder dem Inland.

Generell kann festgestellt werden, dass der Sportartikelmarkt dem Modemarkt einige Jahre hinterherhinkt – und gerade bei der Mode kann man sehr genau beobachten, wie dramatisch sich der Markt verändert und welche Fehler man nicht mehr machen sollte.

An der Connect – Digital Commerce Conference im vergangenen Jahr haben Patrick Bundeli, CEO von Intersport Schweiz, und Roland Brack, Inhaber von Brack.ch, über den Sportartikelmarkt gesprochen und auch über deren Kooperation.

Auch dieses Jahr erwartet die Teilnehmer der Konferenz am 22. Mai 2019 ein hochkarätiges Speaker-Lineup. Tickets unbedingt noch im Vorverkauf sichern, da der Platz im X-Tra in Zürich limitiert ist und bereits drei Viertel der Plätze weg sind.

 



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Thomas Lang, Betriebsökonom und Wirtschaftsinformatiker, unterstützt Unternehmen bei der Strategieentwicklung von digitalen Vertriebsmodellen, beim Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen, bei Expertisen rund um Onlinehandel und der operativen Umsetzung im Bereich Organisation, Prozesse, Innovation, Change-Management und Unternehmenskultur. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Carpathia AG, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für Digital-Business, E-Commerce und Digitale Transformation im Handel. Zudem ist er Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Online-Vertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Keynote-Speaker zu E-Commerce und Digital Transformation im Handel. Er ist Initiator und Organisator der Connect - Digital Commerce Conference sowie des Digital Commerce Awards. Der von ihm gegründete Carpathia Digital-Business-Blog (https://blog.carpathia.ch) zählt im deutsch-sprachigen Raum zu den wichtigsten unabhängigen Publikationen im Digitalen Handel. Medien bezeichnen ihn als digitalen Vordenker, zitieren und interviewen ihn regelmässig .

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