Online-Lebensmittel: Farmy wächst um 40% und gibt erstmals Umsatzzahlen bekannt

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Der Schweizer Online-Markt Farmy.ch publiziert erstmals seine Umsätze und die Wachstumszahlen der vergangenen Jahre. 2018 konnte das auf regionale Frisch- und Bio-Waren spezialisierte Unternehmen seinen Umsatz um 40% auf CHF 7.6 Mio. steigern.

Umsätze 2014-2018 von Farmy.ch - Quelle: Farmy.ch
Umsätze 2014-2018 von Farmy.ch – Quelle: Farmy.ch

Damit wächst Farmy.ch deutlich schneller als der E-Commerce generell wie auch Online-Food speziell, jedoch auf deutlich tieferem Niveau.

Farmy.ch etabliert sich damit jedoch als Nummer 3 im Schweizer Online-Food-Handel mit grossem Abstand hinter LeShop und Coop@Home (Lebensmittel Online: LeShop stagniert während coop@home kontinuierlich zulegt), deren 2018er Zahlen wir in den kommenden Tagen erwarten und hier aufbereiten werden.

Logistik-Konzept und -Infrastuktur erinnern je länger je stärker an das niederländische Unternehmen Picnic, einem Player, an dem sich auch Miacar, das neue Onlinefood-Startup der Migros, orientiert: Migros’ Picnic-Klon als Migroswagen 2.0.

Laut eigenen Angaben ist es bei Farmy.ch die Technologie gestützte Logistik die gewährleistet, dass 70% des Umsatzes mit Frischwaren erzielt werden.

Farmy machte im vergangenne Jahr gerade mehrfach Schlagzeilen mit…

Und seit Dominique Locher an Bord ist, scheint Farmy auch weniger “geizig” zu sein mit Zahlen, wo von die hier erstmals publizierten Umsatzzahlen ebenfalls zeugen. In der Meidenmitteilung (per E-Mail) heisst es weiter:

Der durchschnittliche Farmy.ch-Warenkorb liegt bei CHF 120. Das ist höher als bei einem klassischen Supermarkt (ca. 30 Franken) und tiefer als bei anderen Online-Lebensmittelmärkten (ca. 240 Franken). Die Kunden von Farmy nutzen die Plattform für kurzfristigen Wochenend- und Wochen-Einkauf.

38% der Umsätze habe man mit dem neuen Lieferservice “Farmy+” im Grossraum Zürich und Lausanne erzielt. Dort erfolgt die Auslieferung mittels Elektrofahrzeugen und ist kostenlos.

Farmys kommunizierter USP ist die Frische und der Zugang zu den Produzenten, die oft die Ware auf Bestellung ernten und gleichentags an den Farmy-Hub liefern, wie es weiter heisst.

Von der dort bringt ihn ein Kurier am gleichen Tag zum Kunden. Die Zwischenlagerung im Verteilzentrum oder im Supermarkt-Regal entfällt und die Waren gelangen frischer zu den Kunden.

Ein Aspekt, den wir kürzlich in diesem Blog ebenfalls aufgegriffen haben und generell für die Online-Lebensmittelhändler gilt: Darum sind frische Lebensmittel online frischer.

Farmy Elektrofahrzeug und die beiden Gründer Roman Hartmann und Tobias Schubert
Farmy Elektrofahrzeug und die beiden Gründer Roman Hartmann und Tobias Schubert


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Thomas Lang, Betriebsökonom und Wirtschaftsinformatiker, unterstützt Unternehmen bei der Strategieentwicklung von digitalen Vertriebsmodellen, beim Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen, bei Expertisen rund um Onlinehandel und der operativen Umsetzung im Bereich Organisation, Prozesse, Innovation, Change-Management und Unternehmenskultur. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Carpathia AG, der unabhängigen und neutralen Unternehmensberatung für Digital-Business, E-Commerce und Digitale Transformation im Handel. Zudem ist er Autor von zahlreichen Fachartikeln und -studien, Dozent für Online-Vertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Keynote-Speaker zu E-Commerce und Digital Transformation im Handel. Er ist Initiator und Organisator der Connect - Digital Commerce Conference sowie des Digital Commerce Awards. Der von ihm gegründete Carpathia Digital-Business-Blog (https://blog.carpathia.ch) zählt im deutsch-sprachigen Raum zu den wichtigsten unabhängigen Publikationen im Digitalen Handel. Medien bezeichnen ihn als digitalen Vordenker, zitieren und interviewen ihn regelmässig .

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