Die besten Zitate zum E-Commerce Jahr 2016

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Viel ist in Sachen E-Commerce passiert im nun zu Ende gehenden Jahr. Anhand ausgewählter Zitate und Aussagen rund um den Handel aus der Schweiz und Deutschland versuchen wir das vergangene Jahr kurz Revue passieren zu lassen.


Matthias Baumann, CEO Möbel Pfister

in der Handelszeitung und, dass die Frauen den Grossteil der Kaufentscheidungen treffen:

Weil in unserem Geschäft die Frauen die Hauptrolle spielen und die letzten Entscheidungen treffen. Der Mann hat meist nur eine konsultative Rolle.


Reto Buchli, CIO SFS-Gruppe

Räumte auf dem B2B Panel der E-Commerce Connect mit einem Mythos auf bzgl. der Digitalisierung der Vertriebswege:

Auch Apple bestellt die Schrauben für das iPhone per Fax.

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Christian Egg, Work Online

zur Schliessung des Modehändlers Blackout und dem Entscheid des Schuhhändlers Bata, alle Filialen zu schliessen und stattdessen nur noch auf Online zu setzen:

Blackout bei Blackout. Und Bata flackert nur noch im Internet.


Jochen Krisch, ExcitingCommerce

Reaktion auf die Medienmitteilung, dass Zalando im Rahmen der Integrated Commerce Initiative stationäre Händler an ihre Infrastruktur anschliessen wollen:

schon jetzt mein Foto des Jahres: „Wenn Stationäre Zalando-Päckchen packen“.


Innovationsforscherin Kathrin M. Möslein

an der Brand Eins Konferenz am 29.9.2016 in Hamburg zur Zukunft des Handels:

„Amazon macht die Innenstädte kaputt. Naja, wenn eine Website interessanter als eine Innenstadt ist…“


Max Wellan, Präsident der österreichischen Apothekerkammer

als Reaktion auf das Urteil des europ. Gerichtshofes bzgl. der Preisbindung bei den Medikamenten:

Ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln ist in Österreich unumstritten und aus unserer Sicht auch für Deutschland die sinnvollste Lösung (…) Diese ließe sich auch historisch nachvollziehen, erklärt Wellan. Ein Beweis dafür findet sich in der österreichischen Apothekerbibliothek. Über die Jahrhunderte habe es immer wieder kurze Phasen gegeben, in denen Versandhandel mit Arzneimitteln erlaubt wurde. Nach wenigen Jahren sei dies aber immer wieder aus guten Gründen verboten worden und so setzte schon Kaiserin Marie Theresia für halb Europa fest


Patrick Kessler, Präsident Verband Schweizer Versandhändler VSV

als Reaktion auf die Aussage der stationären Modehändler Bollag-Guggenheim, PKZ und Globus/Schild, dass sie den Onlinehandel verschlafen hätten:

Nein, sie haben nicht geschlafen. SIE HABEN ES ÜBERHEBLICH UND BEWUSST IGNORIERT. Das ist viel  schlimmer…..


Luzi Weber, Migros Sprecher

nach der Ankündigung von Amazons „Just Walk Out Technologie“ aka Amazon Go im Blick:

Nein, ein Laden ohne Kasse ist für uns keine Option.


Reto Braegger, Unternehmensleiter Schild

will den Onlinehanden in die stationären Läden bringen, wie Hans-Dieter Zimmermann einen Bericht des St. Galler Tagblatts zusammenfast:

Nur der physische Laden bietet dem Kunden ein Einkaufserlebnis.


Vorankündigung

Swiss E-Commerce Connectcoop@home und LeShop diskutieren zusammen mit Food Start-Ups über aktuelle Entwicklungen und der Globus Chef spricht mit Zalando über Vor- und Nachteile des Onboardings von stationären Händlern auf die Modeplattform. Dies zwei ausgewählte Highlights der nächsten E-Commerce Connect Konferenz im Kaufleuten Zürich am 31. Mai 2017.

Save-The-Date! Tickets für die Veranstaltung ab Mitte Januar.



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2 COMMENTS

  1. Klasse Thomas, immer wieder schön nachzulesen … und hier noch einer aus der heutigen NZZ am Sonntag:

    „50 % der Schweizer hat noch nie online bestellt“
    Erstens bezieht sich der nachfolgende Text auf Lebensmittel und zweitens … meine Meinung dazu: Vor 100 Jahren sind 99 % der Schweizer noch nie Auto gefahren!

  2. Vielen Dank für diesen Rückblick!
    Das erste Zitat finde ich sehr schade, ich denke, man sollte die Männer als Kunden nicht vernachlässigen.
    Das zweite Zitat ist herrlich 😀
    Zu Amazon und den Innenstädten: Finde ich ein sehr spannendes Thema, ich denke aber auch, dass, wer diesen Zusammenhang aufgestellt hat, zu kurz greift. Die lokalen Händler können und müssen andere Vorzüge in den Mittelpunkt rücken als Amazon.

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